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Henstedt-Ulzburg | Paracelsus Klinik

Aktion „Saubere Hände“ - Zertifikat für die Paracelsus Klinik

Henstedt-Ulzburg (em) Im Rahmen der Beteiligung der Paracelsus-Klinik an der bundesweiten Kampagne „Aktion Saubere Hände“ zur Verbesserung der Händedesinfektion wurde der Klinik das Bronze Zertifikat verliehen.

Ziel der Aktion ist es, die regelmäßige Händehygiene als Bestandteil der pflegerischen und ärztlichen Tätigkeit immer im Fokus zu haben, um die Übertragung von Krankheitserregern wirkungsvoll einzudämmen. Nach wie vor ist die richtige Händedesinfektion das wichtigste Instrument zur Vorbeugung von Infektionen im Krankenhaus. Daher gilt die Teilnahme an der „Aktion Saubere Hände“ als zuverlässiger Indikator der Hygienestandards einer medizinischen Einrichtung.

Damit wird offiziell bestätigt, dass die Paracelsus-Klinik im Rahmen der „Aktion Saubere Hände“ erfolgreich Maßnahmen und Qualitätsstandards zur Verbesserung der Händedesinfektion umgesetzt hat. "In der täglichen Behandlung und Pflege ist die Krankenhaushygiene zur Prävention von Krankenhausinfektionen außerordentlich wichtig. Durch dieses Zertifikat wird bestätigt, dass wir in Henstedt-Ulzburg ein hohes Niveau der Händehygiene erreicht haben.", so Priv-Doz. Dr. Johannes Hallauer, der Krankenhaushygieniker der Klinik.

Bei der „Aktion Saubere Hände“ wird unter anderem die Entwicklung des Händedesinfektionsmittelverbrauchs über mehrere Jahre gemessen. Auch die Ausstattung der einzelnen Stationen mit Desinfektionsmittelspendern wird bei der Zertifizierung berücksichtigt. Um das Zertifikat zu erhalten, ist es wichtig, dass ein Lenkungsausschuss gebildet und alle Maßnahmen und Verbesserungen kontinuierlich erfasst werden. Daneben sind regelmäßige Hygieneschulungen sowie Aktionstage im teilnehmenden Krankenhaus zur Information von Beschäftigten, Patienten und Besuchern vorgesehen.
Das nationale Referenzzentrum legt alljährlich einen strengen Richtwert für die Händehygiene fest, der für alle teilnehmenden deutschen Kliniken gültig ist. Dieser Richtwert gibt vor, wie viele Händedesinfektionen pro Behandlungstag eines Hauses verbraucht werden sollte. „Wichtig beim Thema Hygiene ist, dass jeder im Haus die Relevanz versteht und mitmacht. Deswegen schulen wir alle Mitarbeiter regelmäßig“, erklärt Nicolai Brix, Hygienefachkraft. „Nur eine sorgfältige Händedesinfektion bietet den größtmöglichen Schutz für unsere Patienten gegen die Verbreitung von Krankenhausinfektionen.“

Foto: Judith Schöll (Pflegedienstleitung) Nicolai Brix (Hygienefachkraft) Sabine Westerfeld (Hygienefachkraft in Weiterbildung) Anke Franzke (Klinikmanagerin)

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