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Henstedt-Ulzburg | Bündnis 90 Die Grünen

Zusätzliche Stelle für Klimaschutz gefordert

Henstedt-Ulzburg (em) Henstedt-Ulzburg hat die frei gewordene Stelle des ausgeschiedenen Energiebeauftragten im Rathaus mit dem Umweltwissenschaftler, Jens Uffenkamp, neu besetzt. Der bisherige Aufgabenbereich der vollen Stelle umfasste ausschließlich das Energiemanagement der gemeindeeigenen Gebäude, die es galt energetisch zu optimieren. Dazu gehören Rathaus, Schulen, Kitas, Bürgerhaus, Baubetriebshof, Feuerwachen und die Jugendforen Rhen und Tonne.

Jetzt soll diese Stelle sowohl alle Energiefragen, wie auch die Klimaschutzthemen bearbeiten.

Dr. Danja Klüver, Sprecherin der Grünen im Umwelt- und Naturausschuss, betont in dem Zusammenhang die Bedeutung der Klimaschutzmaßnahmen in Henstedt-Ulzburg: „Um dem Klimaschutzziel des Pariser Abkommens näher zu kommen, müssen bis 2030 etwa 50% der Treibhausgase innerorts eingespart werden. Die öffentlichen Gebäude machen allerdings nur etwa 1-2% der insgesamt entstehenden klimaschädlichen Treibhausgase in Henstedt-Ulzburg aus. Der Hauptanteil entsteht in privaten Haushalten, im Straßenverkehr und Gewerbe. Um zu wissen, wieviel CO2 im jeweiligen Sektor verursacht wird, muss eine Treibhausgas-Analyse, wie es das kommunale Klimaschutzkonzept (IKK) vorsieht, erstellt werden. Darauf basierend kann dann ein Maßnahmenkatalog erstellt werden, der Henstedt-Ulzburg schrittweise klimaneutral machen wird.“

Eine erste Maßnahme ist die Entwicklung des energetischen Quartierskonzepts für den Ortsteil Henstedt. Diese kann rückwirkend in die Treibhausgas-Analyse eingerechnet werden, weshalb es nicht erforderlich ist, zuerst die Ist-Analyse zu haben, bevor Maßnahmen auf den Weg gebracht werden.

Frau Dr. Klüver bezweifelt, dass diese großen Aufgaben - zusätzlich zum Energiemanagement - von einem Stelleninhaber allein zu schaffen sein wird. „Ich bin mit der Bürgermeisterin einig“, so die grüne Politikerin. Die Segeberger Zeitung hatte die neue Bürgermeisterin Ulrike Schmidt mit den Worten zitiert: „Das reicht für mindestens noch ein oder zwei Stellen“, sie möchte mit der Kommunalpolitik über weitere Stellen in dem Ressort diskutieren.

Der Antrag der Grünen aus 2019 zur Schaffung einer eigenständigen Stelle Klimaschutzbeauftragte*r, war leider damals nicht mehrheitsfähig. „Wir können als Politik nicht nur umfassende Anträge zum Klima - und Umweltschutz beschließen, sondern müssen auch die notwendigen Stellen in der Verwaltung schaffen, damit die Maßnahmen auch umgesetzt werden können. Wir werden Frau Schmidt in ihren Bemühungen für die Schaffung mindestens einer weiteren Stelle in diesem Bereich nach Kräften unterstützen“, verspricht die grüne Politikerin Dr. Danja Klüver, die hofft, dass sich auch weitere Parteien / Wählergemeinschaften der Unterstützung der neuen Bürgermeisterin anschließen werden.

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