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Henstedt-Ulzburg | FDP

Stephan Holowaty ist neuer verkehrspolitischer Sprecher

Henstedt-Ulzburg (em) Gute Nachrichten für den Kreis Segeberg: Der Henstedt-Ulzburger FDP-Landtagsabgeordnete Stephan Holowaty (58) ist neuer verkehrspolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion. Der Diplom-Kaufmann und IT-Berater vertritt den Kreis bereits seit 2017 als Abgeordneter im Schleswig-Holsteinischen Landtag. Er bleibt zudem weiter zuständig für Digitalisierung, Datenschutz, Verbraucherschutz sowie Europa- und Kommunalpolitik.

„Gerade der Kreis Segeberg hat viele große verkehrspolitische Herausforderungen“, so Stephan Holowaty. Neben dem Bau der A20, die für den Kreis eine überragend wichtige Entwicklungs- und Entlastungsfunktion habe, nennt Holowaty als besondere Themen die Verkehrssituation rund um Bad Segeberg und in der Region Henstedt-Ulzburg / Kaltenkirchen, aber auch die häufigen Staus im Berufsverkehr auf der B432 zwischen Norderstedt und Bad Segeberg.

Im Bahnverkehr stehen im Westen des Kreises der Neubau der S21 bis Kaltenkirchen, der AKN-Expresszug zwischen Norderstedt und Neumünster sowie die U1-Verlängerung in Norderstedt auf dem Programm. „Gerade weil sich die AKN-Expresszugpläne und die U1-Verlängerung innerhalb Norderstedts technisch gegenseitig ausschließen, gibt es hier Gesprächsbedarf,“ so Holowaty.

Im Osten des Kreises schafft der Landesnahverkehrsentwicklungsplan vor allem durch die Verstärkung und den Ausbau der Verbindung Bad Oldesloe – Bad Segeberg – Neumünster sowie die Durchbindung nach Hamburg und Lübeck neue Perspektiven. „Es ist sehr gut, dass der Nahverkehrsentwicklungsplan dabei auch die Herausforderungen durch die Straßenverkehrssituation und das Problem einer Tieferlegung des Bahnhofs in Bad Segeberg mit in den Blick nimmt,“ stellt Stephan Holowaty fest, ergänzt aber: „Wir wissen, dass dies nicht von heute auf morgen geht, aber wir müssen uns auf den Weg machen.“

Der Landesnahverkehrsentwicklungsplan (NEP) soll in der Dezember-Sitzung des Landtags beschlossen werden und wurde in den vergangenen Jahren umfangreich mit Gutachtern und Beteiligten diskutiert. Der Plan kümmert sich vor allem um den Schienenverkehr in Schleswig-Holstein.

Besondere Hoffnung setzt Stephan Holowaty dabei gleichzeitig auf die Beschleunigung der Planung von Infrastrukturmassnahmen, die die neue Koalition in Berlin auf Drängen der Freien Demokraten vereinbart hat. „Aber auch vor Ort wünsche ich mir eine große Koalition derjenigen, die die Bahn stärken wollen“, so der FDP-Politiker. „Hier kommt es darauf an, dass auch Politik und Verbände Farbe bekennen: Wer Bahn will, muss auch willens sein, sie zu bauen. Und das schnell.“

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