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Henstedt-Ulzburg | Ole-Christopher Plambeck

„Künstliche Intelligenz ist unsere Zukunft!“

Kreis Segeberg (em) Es gilt das gesprochene Wort: „Sehr geehrter Herr Präsident, liebe Kolleginnen und Kollegen, vielen Dank Herr Ministerpräsident für Ihren Bericht zum KI-Handlungsrahmen. Ich freue mich sehr, dass das Thema Künstliche Intelligenz – KI – nicht irgendein Schattendasein in der Landesregierung fristet, sondern schlichtweg zur Chefsache gemacht wird.“

„Und das zu Recht. Denn KI ist gerade für Schleswig-Holstein ein chancenreiches Zukunftsthema, welches bereits heute angepackt wird.

KI bzw. lernende Systeme leben vor allem von großen Datenmengen und deren Verknüpfung. Dafür bedarf es erheblicher Rechenleistung. Damit einher, geht ein ebenso erheblicher Energiebedarf. Dafür ist Schleswig-Holstein, als Energieland Nr. 1, der beste Standort. Denn unser Strom ist aus erneuerbaren Quellen und damit genauso zukunftsgewandt, wie die KI selbst.

Sie haben richtig beschrieben, Herr Ministerpräsident, dass KI kein alleiniges Thema der Landesregierung ist. Es bedarf dem Zusammenschluss der entscheidenden Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung. Zukunft ist ein gemeinsames Ziel, vor allem aber ein gemeinsamer Weg.

Dabei wird in absehbarer Zeit fast jeder Lebensbereich durch KI beeinflusst, sei es Medizin, Bildung, Mobilität oder Wirtschaft. Das Schöne ist, dass diese Zukunft bereits heute in Schleswig-Holstein angefangen hat.

Insbesondere im Bereich Gesundheit sind wir stark unterwegs. Gemeinsam mit unseren Hochschulen und dem Universitätsklinikum können erste anwenderbasierte Projekte umgesetzt werden, wie die Verteilung von Blutkonserven. Diese sind notorisch knapp und Knappheit braucht eine effiziente Verteilung. Mit dem richtigen System lässt sich eine optimale Verteilung mit KI organisieren.

Es muss unser Antrieb sein, im Bereich KI, führende Positionen einzunehmen. Denn KI kann die Lösung, scheinbar unlösbarer Probleme sein. Mit KI lassen sich z.B. große Mengen medizinischer oder klinischer Daten zusammenführen, um eine ganzheitliche Sicht auf den Patienten zu gewinnen. Dies unterstützt bei der Diagnose und optimiert so den Behandlungserfolg für den Patienten und spart sogar langfristig Kosten im Gesundheitssystem.

Neben den konkreten Beispielen aus der Medizin, findet die KI auch Anwendungsszenarien in der Bildung. Für Kompetenzen wie Lesen, Schreiben und Rechnen, aber auch für das begleitete Lernen allgemein kann sie unterstützen.

Genauso bietet KI für die Wirtschaft ein enormes Potenzial. Da wir aber in Schleswig-Holstein eher KMU-geprägt sind, wird sich kaum ein Unternehmen eine eigene KI-Abteilung leisten wollen oder leisten können. Hier setzt richtigerweise das KI-Transfer-HUB.SH an. Mit Beratung, Förderung, die Entwicklung eines geeigneten Netzwerks und des Wissenstransfers ist der KI-Transfer-Hub ein optimaler Partner für unsere Wirtschaft im Land.

Mit Online-Kursen, Workshops und einzelne Beratungen werden mit dieser Hilfe die Unternehmen unterstützt, KI in die Praxis umzusetzen.

So hat aus diesem Netzwerk ein Start-Up aus Henstedt-Ulzburg einen Fahrzeugschein-Scanner entwickelt, der das bisherige mühsame Abtippen der aus über 70 Zeichen bestehenden Zahlen- und Buchstabenkombinationen auf dem Fahrzeugschein erspart. Denn nicht nur bei der An- oder Abmeldung eines Fahrzeugs, sondern auch beim TÜV-Gutachten, dem Werkstattbesuch, dem Teilekauf oder der Kfz-Versicherung werden die Daten aus dem Fahrzeugschein benötigt. Mit dem Scanner wird nicht nur Zeit gespart, sondern vor allem auch Übertragungsfehler beseitigt. Diese Entwicklung ist ein echter Gewinn.

Es ist absolut richtig, dass wir als Parlament und damit als Haushaltsgesetzgeber, das Sondervermögen KI geschaffen haben. Somit haben wir in diesem Bereich mittlerweile über 40 Mio. Euro bereitgestellt. Dies gewährleistet nicht nur die nötige Starthilfe, sondern räumt dem Thema auch haushälterisch einen hohen Stellenwert ein

Und das ist auch gut so - Denn KI ist unsere Zukunft.

Vielen Dank.“

henstedt-ulzburg Ole-Christopher Plambeck
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